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kuckuck! Mainz/Wiesbaden
Mainz / Wiesbaden

Wer selbst Mutter oder Vater ist, kennt das lästige Suche nach der geeigneten Hebamme, einer Adresse fürs Babyschwimmen, der Telefonnummer des Kinderärztlichen Notdienstes oder den Öffnungszeiten des Kasperletheaters.
Seit August 2004 gibt es kuckuck!, das erste kostenlose Familienmagazin für Mainz und Umgebung. Die Herausgeberinnen Tanja Huyer und Frauke Nussbeutel waren angetreten, dem Informationsmangel rund um das Thema Kinder und Familie ein Ende zu bereiten. Mit aktuellen regionalen Informationen, Terminen und Adressen richtet sich das Magazin an Eltern, Kinder (von 0 bis ca. 14 Jahre), Pädagogen und relevante Institutionen. Was sich Familien bisher in mühevoller Kleinarbeit zusammensuchen mussten, bietet kuckuck! nun alle zwei Monate auf einen Blick!
Auf Grund der großen Nachfrage von zahlreichen Leserinnen und Lesern aus dem Wiesbadener Raum erweiterte der Verlag im Frühjahr 2008 seinen Wirkungskreis. Mit der April/Mai-Ausgabe erschien erstmals die Gesamtausgabe für Mainz Wiesbaden und Umgebung.
kuckuck! Das Familienmagazin für Mainz Wiesbaden und Umgebung erscheint in einer Auflagenhöhe von mindestens 23.000 Exemplaren und liegt alle zwei Monate an rund 600 familienrelevanten Standorten in Mainz, Wiesbaden und Umgebung zur kostenlosen Mitnahme aus.

Seit Anfang des Jahres 2006 können sich auch Frankfurter Familien informiert wissen, denn dort erschien zum 1. Februar erstmals kuckuck! Das Familienmagazin für Frankfurt, welches schnell Verbreitung auch im Frankfurter Umland fand. Mit den beiden Ausgaben des Familienmagazins beliefert der Verlag wichtige Regionen des Rhein-Main Gebietes.

Webseite:
www.kuckuck-magazin.de

 

Unser aktueller Artikel

Venedig im Winter
Unser Kurztrip startete am ersten Januar in Frankfurt. Wir flogen mit dem Flugzeug zu einem kleinem Flughafen 45 Minuten von Venedig entfernt. Ein Bus brachte uns dann nach Venedig und mit dem Vaporetto - das sind Boote und gleichzeitig die öffentlichen Verkehrsmittel in Venedig - ging es weiter zum Hotel. Am nächsten Tag haben wir zum ersten Mal die Stadt erkundet, was ein wunderbarer blauer Himmel noch schöner machte. Die kleinen verwinkelten Gassen wurden von einem goldenen, leicht magischen Licht angestrahlt, der Canale Grande spiegelte das Licht wider und man hatte dieses "Venedig Gefühl".
Wir liefen also durch die kleinen und großen Gassen und ließen uns einfach treiben. Die großen Straßen rund um den Markusplatz und die Rialto Brücke waren sehr voll, jedoch kein Vergleich zu den Bildern, die man im Sommer sieht. Außerdem gibt es in diesen Straßen viele Geschäfte und Boutiquen. Direkt am Markusplatz steht das älteste Café Italiens, aber das hat auch seinen Preis: Der Kaffee kostet 11 Euro!
Ich finde allerdings die kleineren, und eher einfachen Cafés in Hintergassen, weg von dem Touristenstrom, deutlich besser. Das sind auch Orte, wo Einheimische Pause machen. Ebenso die "Osterias". Das sind so genannte herzhafte Cafés. Hier gibt es die traditionellen venezianischen Chicettis - das sind kleine Leckereien wie zum Beispiel belegte Brote, Hackfleischbällchen oder Käsespieße. Hierzu trinkt man einen "Ombre", das ist ein Probiergläschen Wein (für mich natürlich noch nicht). Aber es gibt auch richtige Speisen, und man muss nicht gleich ein ganzes Menu essen. Vor den Osterias steht oft eine kleine Menschenmenge von Einheimischen, die ihren "Ombre" oder einen Aperitif trinken. Der Aperitif kostet nur halb so viel, wenn man ihn im Stehen kauft, als wenn man sich reinsetzt. Das gilt auch ganz oft in den Cafés: Im Stehen an der Theke ist es deutlich günstiger.
Venedig ist eine Stadt, die man gesehen haben muss. Ich fand die Reise im Winter gerade richtig. Da ist Vendig nicht so überlaufen und die Hotelpreise sind deutlich günstiger als im Sommer.
Meine drei Tipps für Venedig:
- Macht einen Termin, um auf die Dachterasse des Luxuskaufhauses "Fondaco Dei Tedeschi" zu kommen. Das Kaufhaus liegt direkt an der Rialto Brücke und ist auch so einen Besuch wert (allerdings wirklich Luxus). Der Besuch ist kostenlos und die Aussicht grandios. Anmeldungen unter www.dfs.com.
- Besucht den Dogenpalast. Dort kann man am besten den Reichtum der vergangenen Weltmacht Venedigs sehen.
- Und als letzte Empfehlung: Fahrt mit dem Vaporetto Nr. 1 den Canale Grande entlang. Nr. 1 ist das Bummelbähnchen, welches den gesamten Canal Grande entlang tingelt. Es ist eigentlich eine Rundfahrt durch Venedig auf dem Wasser, die sich sehr lohnt.
Emil, 15 Jahre

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Mit Kikos Lachen geht die Sonne auf
"Der Tag, an dem der große Knall kam ... es war der Tag, an dem Kiko nicht gewollt war." Was so aufregend und gleichzeitig traurig beginnt, endet versöhnlich und auch lustig. In dem Kinderbuch "Kikos Lachen" erzählt die Autorin Nadia Doukali eine berührende Geschichte von Kiko, einem Down-Syndrom-Kind. Es geht dabei um Liebe, Vertrauen und die Akzeptanz des Andersseins, wunderbar illustriert von Chloe Dolic. "Kiko soll Mut machen, dass Kinder mit Behinderungen eine Chance in unserer Gesellschaft haben," erklärt die Autorin.
Und so erzählt Nadia Doukali die Geschichte von Kiko, der mit seinem ansteckenden Lachen neue Freunde findet und damit alle fasziniert. Denn das kann nur Kiko. Dafür können oder haben seine Freunde, wie die Qualle oder das Seepferdchen andere Dinge: Wissen zum Beispiel. Oder wie man mit Ängsten umgeht. Gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer und lernen gegenseitig voneinander. Dieses Gefühl des Andersseins kennt Nadia Doukali sehr gut. Geboren in Marrakesch lebt die Schriftstellerin heute mit ihren drei Kindern in Frankfurt. Unermüdlich setzt sie sich für ein friedliches Miteinander, den Dialog von Religionen und der Völkerverständigung ein. Dabei schreibt sie keine "Heile-Welt-Kinderbücher", sondern widmet sich auch Themen, die oft unbequem und schmerzhaft sind. Dadurch wurde Claudia Messer von der IFB-Stiftung auf die Autorin aufmerksam und konnte Nadia Doukali als Botschafterin des Kinderhospizes "Löwenmut" gewinnen. Das Kinderhospiz "Löwenmut" in Südafrika ist eine Initiative der IFB-Stiftung, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt. Im südafrikanischen Kinderhospiz kümmern sich Krankenschwestern und Sozialarbeiter um Familien mit sterbenskranken und schwerstbehinderten Kindern. 40 Mädchen und Jungen leben im Löwenmut-Hospiz. Das Hospiz erhält gerade einen Neubau, der die Form einer Sonne haben wird. Zur Finanzierung trägt nun das Buchprojekt "Kikos Lachen" bei. Gegen eine Spende von mindestens 15 Euro kann es bei der IFB-Stiftung erworben werden. Der vollständige Erlös aus dem Buchprojekt geht zugunsten des Neubaus in Südafrika.
Kathrin Freihube

www. ifb-stiftung. de
Storchenallee 2
65201 Wiesbaden
Tel.: 0611-182830
www.kinderhospiz-loewenmut.de

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